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SO MACHEN FETTE FIT & GESUND

SO MACHEN FETTE FIT & GESUND

Fett – essentielle Energie- & Gesundheitsquelle

Fette sind ein natürlicher Bestandteil unserer Nahrung. Sie gehören, neben Eiweißen und Kohlenhydraten, zu den drei wichtigsten Makronährstoffen und machen ungefähr ein Drittel unserer Energiezufuhr aus.

Wir benötigen Fett, für den Zell- und Organschutz, zum Muskelaufbau und sogar für´s Abnehmen. Fette regulieren den Hormonhaushalt und beeinflussen den Stoffwechsel. Außerdem bedarf es Fett, um die Vitamine A, D, E und K aufzunehmen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt einem Erwachsenen eine tägliche Zufuhr von ca. 60 bis 80 Gramm Fett. Neben der Quantität spielt auch bei den Fetten, die wir verspeisen, die Qualität eine entscheidende Rolle! Dabei geht es auch um die Zusammensetzung der Fettsäuren:

Fette werden unterschieden in ungesättigte und gesättigte Fettsäuren. Die “Sättigung” beschreibt die chemische Struktur der Fette. Gesunde ungesättigte Fette sättigen nachhaltig und sind essenziell für viele wichtige Vorgänge im Körper. 

Einfach ungesättigte Fette

sind bekömmlich, machen fettlösliche Vitamine für den Körper verwertbar und sind notwendig für die Testosteronproduktion, welches wiederum dem Muskelaufbau  förderlich ist. Diese Fettsäuren beeinflussen den Cholesterinspiegel positiv und können einen hohen LDL-Wert senken.

Mehrfach ungesättigte Fette

… sind für unseren Körper essentiell und können nicht selbst gebildet werden. Die DGE empfiehlt ein Omega-6 zu Omega-3-Verhätnis von 5:1, um die positiven Effekte zu optimieren: Bildung entzündungshemmender Gewebshormone, Stärkung des Nervensystems und der Gehirnleistung, Schutz des Herzens und der Blutgefäße, Muskelaufbau und -regeneration.

 

Diese 3 Regeln helfen beim gesunden Umgang mit den richtigen Fetten:

Regel #1: Keine Trans-Fette!

Diese ungesättigten Fettsäuren finden wir beispielsweise in Frittiertem, Blätterteig, Chips oder Croissants. Sie wirken negativ auf unsere Gesundheit und können Stoffwechselstörungen oder Herzerkrankungen hervorrufen.

Regel #2 Je mehr ungesättigte Fette, desto besser!

Pflanzen enthalten die „guten Fette“. Avocados, Nüsse, Samen und Leinöl beispielsweise sind gute Omega-3-Fettsäurelieferanten. Doch Vorsicht bei Backwaren, Wurst, Aufstrichen und Kokosöl – darin enthaltene gesättigte Fettsäuren stehen in Verdacht, Gefäß- und Herzkreislauferkrankungen zu begünstigen. Zum anderen kann der Körper diese Fette eigentlich selbst herstellen, weshalb man sie nicht extra bzw. nur in Maßen zuführen sollte.

Regel #3 Pflanzliche Fette bevorzugen!

Pflanzliche Fette sind gesünder, bekömmlicher und meist reich an ungesättigten Fetten. Tierische Fette, wie in Butter, Käse oder Fleisch, sind zum einen in ihrer Qualität von einer natürlichen und artgerechten Tierhaltung abhängig. Zum anderen enthalten sie gesättigte Fette. Eine gesunde Ausnahme hierzu ist fetter Seefisch.

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